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Aura sehen lernen - was ist möglich und wie es funktioniert

Aura sehen lernen – was wirklich möglich ist und wie du deine Wahrnehmung öffnest

JuLi 2026
„Der hat eine gute Aura." Oder: „Bei der fühl ich mich komisch, irgendwie stimmt was nicht mit ihrer Energie." Solche Sätze fallen im Alltag ganz selbstverständlich – und die meisten Menschen ahnen gar nicht, dass sie damit bereits feinstoffliche Wahrnehmung beschreiben. Die Aura ist kein exotisches spirituelles Konzept. Sie ist Teil unserer Sprache, unserer sozialen Wahrnehmung und unseres täglichen Lebens – oft ohne dass wir es so nennen. In diesem Artikel schauen wir genauer hin: Was ist eine Aura überhaupt? Wie kann man sie wahrnehmen? Und was sollte man sich vorher fragen, bevor man anfängt zu üben.

Das Wichtigste in Kürze:

Die Aura – oder das Energiefeld – ist das feinstoffliche Feld, das jeden Menschen umgibt und Informationen über seinen emotionalen, geistigen und energetischen Zustand trägt
Viele Menschen nehmen Auren bereits unbewusst im Alltag wahr – über das Hellfühlen, nicht über das visuelle Sehen
Es gibt zwei Arten der Wahrnehmung: das subjektive Hellsehen (inneres Auge) und das objektive Sehen mit den physischen Augen
Aurafarben sind individuell und subjektiv – es gibt keine universelle Farbskala, die für alle gilt
Bevor du lernst, Auren zu sehen: Frage dich, was du damit anfangen möchtest – denn sehen allein sagt noch wenig

Was ist eine Aura – und warum ich lieber von Energiefeld spreche

Die Aura ist das feinstoffliche Energiefeld, das jeden Menschen umgibt. Sie besteht aus verschiedenen Schichten, die eng mit den Chakren – den energetischen Zentren des Körpers – verbunden sind. In ihr spiegeln sich emotionaler Zustand, geistige Energie, körperliche Verfassung und seelische Prägungen wider. Sie ist individuell, dynamisch und ständig in Bewegung. Ich selbst spreche in meiner Arbeit lieber vom Energiefeld als von der Aura. Nicht weil der Begriff falsch wäre, sondern weil „Energiefeld" für mich kraftvoller und klarer klingt – und näher an dem, was es wirklich ist: ein lebendiges, informationsreiches Feld, das weit über den sichtbaren Körper hinausreicht. Dieses Energiefeld erstreckt sich je nach Mensch und Zustand etwa ein bis drei Meter um den Körper herum – manchmal mehr, manchmal weniger. Es ist kein starres Konstrukt, sondern ein fließendes, lebendiges Feld. Für mich ist das Energiefeld der Ausdruck der Seele. Die Seele selbst ist immer klar, rein und lichtvoll. Was sich im Energiefeld zeigt, sind die Schichten, die wir tragen – aus diesem Leben, aus Vorlebens-Erfahrungen, aus der Ahnenlinie: Emotionen, Glaubenssätze, energetische Prägungen, die noch nicht aufgelöst wurden. Das Energiefeld spiegelt also nicht, wer wir im Kern sind – sondern was wir gerade tragen. Und genau das macht es so lebendig und veränderlich: Die Aura ist kein fixer Zustand, der ein für alle Mal feststeht. Sie verändert sich von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Eine intensive Emotion kann das Feld in Minuten verschieben. Eine tiefe Meditation kann es weiten und aufhellen. Eine belastende Begegnung kann Spuren hinterlassen. Das macht Aurawahrnehmung so spannend – und gleichzeitig so komplex: Was du heute siehst, ist ein Momentbild, kein dauerhafter Befund. Die Aura ist dabei mehr als nur eine Hülle um den Körper. Sie ist eng verbunden mit den Chakren – den energetischen Zentren im Körper, von der Wurzel bis zur Krone – und mit den Auraschichten, die jeweils unterschiedliche Ebenen unseres Seins widerspiegeln: von der körperlichen Ebene über die emotionale und mentale bis hin zur spirituellen. Auch Energieströme im Körper, blockierte oder fließende Bereiche, zeigen sich im Energiefeld. Die Aura ist also kein isoliertes Konzept, sondern Teil eines größeren Systems energetischer Strukturen, die unser gesamtes Sein durchziehen.

Wir nehmen Auren bereits wahr – nur anders als wir denken

Hier ist ein Gedanke, der mich immer wieder beschäftigt: Die meisten Menschen nehmen Auren bereits wahr, ohne es zu wissen. Wenn du das Gefühl hast, jemand zieht deine Energie runter, noch bevor er einen Satz gesagt hat – das ist Aurawahrnehmung. Wenn du einen Raum betrittst und sofort spürst, dass die Stimmung gerade schwer ist – das ist Aurawahrnehmung. Wenn du dich bei einer Person unerklärlicherweise sofort sicher und geborgen fühlst – das ist Aurawahrnehmung. Der Kanal, über den das passiert, ist in den meisten Fällen das Hellfühlen – die feinstoffliche Wahrnehmung über den Körper, über Gefühle und energetische Qualitäten. Das ist der am häufigsten ausgeprägte Hellsinn, und er ist tief in unserer menschlichen Wahrnehmung verankert – auch bei Menschen, die sich selbst gar nicht als spirituell bezeichnen würden. Wenn du mehr über die verschiedenen Hellsinne erfahren möchtest, findest du eine ausführliche Einordnung hier: Was sind die Hellsinne und wie aktiviere ich sie?

Subjektives und objektives Sehen – ein wichtiger Unterschied

Wenn Menschen sagen, sie wollen die Aura „sehen", meinen sie meist das physische, visuelle Sehen – mit den Augen. Das ist das objektive Hellsehen. Daneben gibt es das subjektive Hellsehen – die Wahrnehmung über das innere Auge, das dritte Auge. Dabei kommen keine physischen Bilder, sondern innere Eindrücke: Farben, Schemen, Energieströme, manchmal auch dunklere Bereiche oder Lichtpunkte, die sich im Inneren zeigen, während man die Augen geschlossen hat oder weich schaut. Beide Formen sind real und valide. Aber für die meisten Menschen ist das subjektive Hellsehen der natürlichere und zugänglichere erste Schritt – und häufig auch der informationsreichere. Was sich im inneren Bild zeigt, kommt oft mit einem direkt mitgelieferten Gefühl oder Wissen, das beim physischen Sehen fehlt.

Eine ehrliche Frage vorab: Warum willst du die Aura sehen?

Ich stelle diese Frage in meiner Arbeit immer wieder – und meine es ernst damit: Warum möchtest du die Aura sehen? Oft ist die Antwort: weil es faszinierend klingt, weil man möchte, dass andere sehen, was man kann, weil es irgendwie cool ist. Das ist völlig menschlich – ich habe das selbst so erlebt. Ich wollte es auch unbedingt können. Heute denke ich darüber anders. Denn nur sehen reicht nicht. Wenn du bei jemandem siehst, dass seine Aura rote und gelbe Schemen hat – was sagst du damit? Was machst du damit? Ohne Einordnung, ohne Erfahrung, ohne den Kontext der ganzen Person ist ein visueller Aura-Eindruck erst mal nicht viel mehr als ein Bild. Es ist so, als würdest du sehen, dass jemand blonde oder braune Haare hat, glatte oder lockige – das stimmt, du siehst es, aber es sagt dir noch nichts über den Menschen dahinter. Was wirklich zählt, ist die Verbindung mit dem, was man wahrnimmt. Das Fühlen, das Einordnen, das Arbeiten mit dem, was sich zeigt. Und das geschieht oft viel tiefer über das Hellfühlen als über das visuelle Sehen. Das soll nicht entmutigen. Es soll nur ehrlich sein: Aura sehen ist kein Ziel an sich. Es ist ein Werkzeug – und wie jedes Werkzeug entfaltet es seinen Wert erst, wenn man weiß, wozu man es einsetzen möchte.

Was man in der Aura wahrnehmen kann

Wenn sich die Wahrnehmung öffnet – über das innere Auge oder das physische Sehen – kann sich Verschiedenes zeigen: Farben und Farbverläufe – unterschiedlich leuchtend oder trüb, klar oder verwaschen. Sie geben Hinweise auf den aktuellen energetischen Zustand einer Person. Schemen und Konturen – ein leichtes Leuchten oder Flimmern um den Körper herum, besonders am Kopf und an den Schultern. Das ist oft das erste, was Menschen bei Übungen wahrnehmen. Energieströme – Bewegungen im Feld, Verdichtungen oder dünne Stellen, Bereiche, die anders wirken als der Rest. Dunklere Bereiche – in der medialen Arbeit können sich Verdichtungen oder dunkle Flecken zeigen, die auf energetische Belastungen oder Fremdbesetzungen im System hinweisen. Das ist eine fortgeschrittene Form der Wahrnehmung, die Erfahrung und Einordnung braucht.

Was Aurafarben bedeuten – und warum es keine universelle Skala gibt

Ein wichtiger Punkt, der in vielen Artikeln zur Aura fehlt: Aurafarben sind subjektiv. Es gibt keine universelle Farbskala, die für alle gilt. Gelb bedeutet nicht für jeden dasselbe. Rot kann bei einer Person Energie und Lebendigkeit bedeuten, bei einer anderen Anspannung oder Wut. Die Bedeutung ist individuell – und genau das macht sie so lebendig. Was ich empfehle: Entwickle dein eigenes System – am besten gemeinsam mit deinem geistigen Team oder deiner eigenen Intuition. Du kannst innerlich fragen: „Was bedeutet Gelb für mich?" und spüren, was kommt. Du kannst dich an den Chakrafarben orientieren – die haben eine lange Tradition und können als erste Orientierung dienen. Aber letztlich geht es darum, was du selbst mit einer Farbe verbindest, was sich für dich stimmig anfühlt. Und dazu kommt immer das Hellfühlen und Hellwissen: Was fließt noch dazu? Wie fühlt sich das an, was du wahrnimmst? Diese zusätzlichen Informationskanäle machen die Farbwahrnehmung erst wirklich aussagekräftig. Die Chakrafarben als grobe Orientierung: Rot – Wurzel, Erdung, Lebensenergie Orange – Sakral, Kreativität, Gefühle Gelb – Solarplexus, Kraft, Selbstwert Grün – Herz, Liebe, Mitgefühl Blau – Hals, Ausdruck, Kommunikation Indigo – drittes Auge, Intuition, Wahrnehmung Violett/Weiß – Krone, Verbindung, Spiritualität Aber: Diese Liste ist ein Ausgangspunkt, kein Regelwerk. Vertrau deiner eigenen Wahrnehmung mehr als jeder externen Skala.

Erste Übungen, um die Aurawahrnehmung zu öffnen

1. Weicher Blick üben Setze jemanden vor einen neutralen, hellen Hintergrund. Schaue nicht direkt auf die Person, sondern leicht über den Kopf hinweg – mit einem entspannten, weichen Blick. Lass deine Augen nicht fokussieren, sondern weit werden. Bleib geduldig. Was du nach einiger Zeit um den Kopf oder die Schultern herum wahrnimmst – ein Schimmer, ein Leuchten, ein leichtes Flimmern – ist oft der erste Eindruck des Energiefeldes. 2. Mit dem inneren Auge beginnen Schließe die Augen, atme tief und richte deine Aufmerksamkeit auf jemanden in deiner Nähe oder auf ein Foto. Was zeigt sich innerlich? Farben, Formen, ein Gefühl? Lass kommen, was kommt – ohne es sofort zu bewerten oder zu hinterfragen. 3. Mit Pflanzen üben Pflanzen haben ein deutlich spürbares Energiefeld, das oft leichter wahrnehmbar ist als das von Menschen. Richte deinen weichen Blick auf eine Pflanze vor einem hellen Hintergrund und beobachte, was sich zeigt. 4. Körperwahrnehmung als Einstieg Bevor du die Aura anderer wahrnimmst, spüre dein eigenes Feld. Reibe die Handflächen aneinander, halte sie dann mit etwas Abstand voreinander und spüre das Kribbeln oder die Wärme zwischen ihnen. Das ist dein eigenes Energiefeld – und ein direkter Einstieg in die feinstoffliche Wahrnehmung.

Was wirklich zählt: die Verbindung, nicht das Bild

Am Ende des Tages ist das visuelle Sehen einer Aura beeindruckend – aber es ist nicht der tiefste Zugang zur feinstofflichen Wahrnehmung. Was wirklich zählt, ist die Fähigkeit, sich zu verbinden. Mit dem Energiefeld einer Person. Mit dem, was sich dort zeigt. Und mit dem, was es zu bedeuten hat. Das lernt man nicht durch Technik allein. Es entsteht durch Übung, durch Vertrauen in die eigene Wahrnehmung – und durch die Bereitschaft, tiefer zu gehen als nur an die Oberfläche.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest

In meiner Akasha Chronik Ausbildung lernst du unter anderem, dein eigenes Energiefeld wahrzunehmen, deine Hellsinne zu schulen und dich sicher mit feinstofflichen Informationen zu verbinden. Zur Akasha Chronik Ausbildung

Quellen und weiterführende Informationen

Zur Aura als elektromagnetisches Energiefeld: Hunt, V.V. (1996). Infinite Mind: Science of the Human Vibrations of Consciousness. Malibu Publishing. Zu den Auraschichten und ihrer Verbindung mit den Chakren: blog.mindvalley.com/de/aura Was sind die Hellsinne: georgiabirkensee.com/hellsinne-aktivieren Dieser Artikel ist spiritueller Natur und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung.
Georgia Birkensee
Georgia ist ein erfahrenes Medium, Coach und begleitet Menschen mit Hilfe der geistigen Welt zurück in ihre innere Kraft und Seelenenergie. Mit ihrer Arbeit und ihren medialen Readings unterstützt sie Menschen dabei, Blockaden zu lösen, Klarheit zu finden und wieder mehr Leichtigkeit und Freude in den Lebensweg fließen zu lassen. Ihre mediale Gabe und ihr fundiertes Wissen fließen in jeden persönlichen Termin ein.
Ihre umfassende und transformierende Akasha Chronik Medium Ausbildung ist für jeden geeignet, der selbst tiefer in die Verbindung mit der Akasha Chronik kommen möchte.
Ihr Ansatz ist frei von Dogma und bestärkt jede einzelne Seele im Vertrauen ihren eigenen Weg zu gehen.
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