1. Klein anfangen
Fünf Minuten täglich sind mehr wert als dreißig Minuten einmal pro Woche. Regelmäßigkeit schlägt Dauer. Setz dir einen festen Moment im Tag – morgens nach dem Aufwachen, abends vor dem Einschlafen, in der Mittagspause.
2. Eine bequeme Position finden
Du musst nicht im Lotussitz auf dem Boden sitzen. Sitz aufrecht auf einem Stuhl, lehn dich zurück, leg dich hin – was sich für dich stimmig anfühlt. Wichtig ist, dass der Körper entspannt, aber nicht so bequem ist, dass du einschläfst.
3. Den Atem als Anker nutzen
Schließ die Augen. Atme tief ein und langsam aus. Richte deine Aufmerksamkeit auf den Atemfluss – wie die Luft einströmt, wie sie wieder geht. Wenn Gedanken kommen, nimm sie wahr und kehre sanft zum Atem zurück. Immer wieder.
4. Eine innere Einladung aussprechen
Das ist der Schritt, der Meditation zu spiritueller Meditation macht: Lade innerlich ein. Öffne dich bewusst für die Verbindung mit dir selbst, mit deiner Seele, mit deinem geistigen Team. Das kann ein stiller innerer Satz sein: „Ich bin bereit, mich zu verbinden. Ich öffne mich für das, was kommen möchte."
5. Wahrnehmen ohne zu bewerten
Was sich zeigt, darf kommen – ein Gefühl, ein Bild, ein Gedanke, eine Stille. Bewerte es nicht, analysiere es nicht, halte es nicht fest. Nimm wahr und lass weiterziehen.